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Einen im Tee haben

Wie berichtet, war ich auch dieses Jahr auf einem Rock-Festival, diesmal war es das Highfield am Strönersee nähe Leipzig.

Trotz neuer Location und einem wetterbedingten schlechten Start ins Wochenende, ein paar Bandabsagen, aus verständlichen Gründen, war es ein sehr gelungenes Party Wochenende.

Auch dieses mal habe ich einige Teesorten mitgenommen. Hendrik, mit dem ich unsere Büroräume teile, habe ich bei seiner neuen Unternehmung, dem Helgaa Festival-Service geholfen. So hatte ich im Helga Verkaufszelt ein Headquarter, in dem ich hervorragend Tee zubereiten konnte. Im Vorfeld möchte ich aber eines schon mal klarstellen, stellt man Bier und Teekonsum ins Verhältnis so gab es trotz diverser Tassen Tee ein klares Plus auf dem Bierkonto. Man soll es ja auch nicht übertreiben. Übern Daumen gepeilt ca. 1:3.

Fünf verschiedene Festivals habe ich in den letzten Jahren besucht. Bis jetzt ist das Highfield für Teetrinker am besten geeignet. Hier die Gründe:

Punkt 1 Menschen: Hier wurde ich lediglich einmal schräg angeschaut, als mich jemand mit meinem English Teapot gesehen hatte. Zweimal war Gruppen an Besuchern aufmerksam auf mich geworden und es gab einen spontanen Crashkurs in Sachen Tee. So konnte ich im ideal Fall ca. 20 Personen ein paar Berührungsängste zu Teeprodukten nehmen. Sie waren durch die Bank positiv beeindruckt und sehr wissenshungrig. Einige der Leute habe ich am nächsten Tag zum Frühstückstee eingeladen, sie kam dann auch in voller Vorfreude. Bei einem Pärchen möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen, da ich nicht am Stand war. Ich war Wasser holen. Womit ich zum nächsten Punkt komme.

Punkt 2 Wasser: Die Technik für Sanitäranlagen hat in den letzten Jahren doch erheblich Fortschritte gemacht. Nicht nur die Toiletten werden immer besser, auch Duschen und die Versorgung mit Trinkwasser. Und dem Trinkwasser möchte ich eine glatte Eins geben. Ohne lange Wartezeiten konnte man 24 Stunden Wasser zapfen. Doch für den Teetrinker spiet das keine große Rolle, aber die Qualität ist wichtig. Die Sensorik des Wasser war hervorragend. Es war frisch, kalkarm und für die Teezubereitung wie gemacht. Ein Lob an die Firma, die sich darum gekümmert hat – weiter so.

Punkt 3 Anbieter: Es gab drei Anlaufstellen, die ich gefunden habe, an denen man Tee kaufen konnte. Beim Frühstücks-Catering Zelt von Goldkorn, auf dem Campingplatz standen, unweit unseres Zeltes. Zwar wurde hier kein hochwertiger Tee angeboten, aber dafür war das kleine Display gut sichtbar platziert. Gleiches gilt für eine mobile Coffee-Bar, die auf dem Festivalgelände stand. Beim einem indischen Essensstand gab es einen hervorragenden Chai Tee und ein Schwarztee. Also auch ohne eigene Teestation kann man einen vernünftigen Tee bekommen.

Fazit. Bier, Tee und Essen haben geschmeckt, die Leute waren komplett entspannt. Es gab keine großen Problem und in Puncto Tee waren einige positive Überraschungen zu erleben. Das Highfield hatte neben guter Musik und tollen Leuten auch ein Herz für Teetrinker, höchstwahrscheinlich unbewusst, aber das macht ja nichts. Ich werde es in meine Liste der Festivals, die ich in den nächsten Jahre besuchen möchte, aufnehmen. Die spontanen Teeverkostungen zeigten mir mal wieder, das vor allem junge Menschen bei denen man vielleicht auf dem ersten Blick es nicht für möglich halten würde, großes Interesse am Tee gibt. Man muss sie halt dort abholen wo sie sind und das meine ich nicht nur im übertragenden Sinn.

Super fand ich auch die spontanen Party-Mobs, die sich überall entwickelt haben. Allem voran, die mit dem Lied Frashy von Synapsenkitzler. Das dürfte einem in den nächsten Jahren vermehrt begegnen. Die Regel sind einfach: Das Lied im guten 4-Bit-Style läuft immer und immer wieder, Stunden lang. Schön zu sehen am Ende des folgenden Clips, das ich gedreht habe. Ein lautes OHHH und dann geht es auch schon wieder von vorne los.

An alle Teemarken, die in Zukunft Tee-Promotion auf Festivals dieser Art durchführen möchten, ich erweitere meinen Service und biete meine Erfahrung in Sachen Promotion, Festivals und Tee an. Dort gibt es sie, die Zielgruppen mit denen Umsatzplus machbar sind. Habe Sie Interesse? Sie können von meinen Erfahrungen profitieren. Erfahrungen in all den notwendigen Punkten liegen reichlich vor.

Das Highfield in der Übersicht in Schulnoten:

  • Vorort Tee kaufen: 2-
  • Vorort Trinkwasser: 1
  • Teeinteresse Vorort: 1-

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1 Antwort to “Einen im Tee haben”

  1. [...] Trinkwasser Vorort, was man von den Sanitärstationen holen konnte, hatte nicht die gleich Qualität wie beim Highfield, aber es war ganz annehmbar. Das Wetter war  gemischt und ab Samstag perfektes Teewetter- Regen. [...]

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