search
top

Hurricane 2011

Es war mal wieder so weit, die Rock Bands haben gerufen und meine Freunde und ich folgten dem Aufruf und zogen nach Scheeßel zum Hurricane. Bands wie die Foo Fighters, The Chemical Brothers, Arctic Monkeys oder auch absolute klasse – Blood Red Shoes sind in den Norden Deutschlands gekommen um die 70.000 Angereisten zu begeistern.

Wie immer hatte ich mein “Tea-Travel-Set” dabei. Dieses Jahr ohne offizielle Travel-Utensilien, sondern nur Kanne, Schale und einen Gaskocher. Der Plastikkram der verschiedenen Reiseprodukte hatte mir in der Vergangenheit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Meist riechen  und schmecken die Artikel so sehr nach Kunststoff, dass man höchsten einen Ceylon-Tea-Extrakt trinken kann, aber keine feinen Grüntees.

Ähnlich wie in den Jahren zuvor, war ich nicht davon ausgegangen, dass man Vorort Teegeschmackserlebnisse bei den zahlreichen Fressständen kaufen kann.  Beim Essen war es auch nicht besser. Der Veranstalter FKP Scorpio hatte wohl, wie mir zu Ohren gekommen ist, die Standgebühren angehoben, was wohl zum Fernbleiben der wirklich leckeren Stände, wie man sie auf den kleinen Festivals teilweise gefunden hat, führte. Da diese unter den Umständen nicht kostendeckend arbeiten konnten.

Okay, ich war vorbereitet. Stilles Wasser war in ausreichender Menge im Gepäck, und natürlich einige sehr leckere Teesorten. Mit an Bord waren der Oolong Zhangping Shuixian vom Hamburger Teespeicher, den ich noch von einer Verkostung hatte. Und gegen meine Gewohnheiten ein Schwarztee aus China, da das Wetter bescheiden werden sollte. Dieser kam vom Online-Shop Tea Exclusive und trägt die Bezeichnung Yunnan Gold Dian Hong Need.

Das Trinkwasser Vorort, was man von den Sanitärstationen holen konnte, hatte nicht die gleich Qualität wie beim Highfield, aber es war ganz annehmbar. Das Wetter war  gemischt und ab Samstag perfektes Teewetter – Regen. Am Sonntag hat es dann durchgängig geregnet. Und nach dem kalten Bier war es ganz angenehm zum Zelt zurück zukehren und einen warmen Tee zutrinken.

Mein Fazit, das Hurricane ist nicht das ideale Festival zum Teetrinken. Bis auf die Stände von Goldkorn, die aber nur eine billig Marke verkaufen, habe ich keinen Tee gesehen, den man kaufen konnte. Die Bands waren klasse und die Leute, na sagen wir mal Festival halt. Lustig – bis total daneben. Ist halt alles dabei, wie im echten Leben.

Ich schau mal wo ich die nächsten Jahre hinfahren werde. In Dänemark soll auch ein nettes Festival sein.

Übrigens, habe ich ein seltenes Foto vom sonst so zurückgezogen Agent Orange Pekoe schießen können. Wie das Foto zeigt, spricht er ganz normal mit den Passanten, die alle ein Autogramm oder ein Foto haben wollten. Als ich Ihn ansprechen wollten, erkannt er mich und verschwand im Getümmel. Er dachte wohl hier unten den ganzen Rockern würde ihn keiner kennen. Ja, Mr. Pekoe so kann man sich täuschen!

 

Einen Kommentar schreiben

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.

top