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Ach die beiden…

Wissenschaftler aus Tunesien und Frankrach haben herausgefunden, das Tee und Joghurt zusammengeführt werden können, ohne dass die positiven Eigenschaften beider Produkte reduziert werden.

Die Teams aus Tunis und Sidi Thabet wollten herausfinden, wie sich Tee auf fermentierten Milchprodukte und deren Micro-Organismen auswirkt. Dazu haben sie Grünen- und Schwarzentee z.B. zu Joghurtgemischt und verfolgten die Mischung 42 Tage.

Zufolge der Testergebnisse: Hat die Anwesenheit von Tee keine signifikanten (P < 0,05) Einflüsse für die Charakteristika der Micro-Organismen der fermentierten Milcherzeugnisse. Auch die im Jogurt vorhanden und notwendigen Batterien haben keine negativen Auswirkungen auf das Katechin* des Tees.
Daraus schloss das Team, die Zugabe von Tee oder Tee-Katechinen zu Joghurt kann empfohlen werden. Um die Vorteile der förderlichen Bestände auf den menschlichen Körper in Zusammenhang mit der Einnahme von Antioxidanten und antimikrobiell zu erhalten.

Die Ergebnisse der Studie wurden veröffentlicht im Fachjournal Food Chemistry. Der kompletten Artikel ist hier zu finden.

Was nun Teetrinker machen, keine Ahnung, ich werde keinen Kefir in meinen Frühstückstee kippen. Für Joghurtliebhaber könnte es weitere Produkte mit Tee bedeuten. Wie z.B. das BioBio Lassi Produkt mit grünem Tee von Plus. Der teetrinkende Joghurtesser kann jetzt wohl unbedenklich die beiden Produkte mischen.

*Katechin ist der Hauptteil der im Tee enthaltenen Gerbsäuren.  Die Katechine zählen zu den sog. Flavonoiden. Den Katechinen werden positive gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben: antibakteriell, antioxidativ, antiviral. Prophylaktisch sollen die Katechine bei Arteriosklerose, Herzinfarkt, Krebs  und Karies wirken. Zu diesem Thema laufen weltweit Studien.

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