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Armut – Schritt für Schritt gekämpfen

Heute ist Blog Aktion Day – Thema ist Armut.

Mein Beitrag fällt dieses Jahr leider etwas kürzer aus. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Armut hat ja nicht immer etwas mit Geld zu tun, auch Zeitarmut besteht ob Arm oder Reich.

Tee und Armut kein leichtes Thema. Immer hin muss man den Spagat zwischen Wohlsein zum Getränk und der Gewissheit machen, dass auch in der Teebranche Personal in einem Grad beansprucht werden, dass überhaupt nix mit unserem Arbeitnehmer Arbeitgeber System zu tun hat.

Doch ich habe mich entschlossen etwas anderes zu thematisieren – die Geldvergabe Politik, der Banken, Länder und wer sonst so noch Geld an potenzielle Unternehmensgründer geben kann.

Der Jobmotor wird in unserem Land demnach nur von neuen Technologien und Co. getragen. Dienstleistungsunternehmen, die etwas für das Wohlbefinden der Bevölkerung tun möchten sind nicht förderungswürdig. Kleine Starter, die neue Ideen haben, die aber den ersten prüfenden Blicken von Investoren oder Bänkern nicht standhalten.

Wohin das führen kann, wenn Geld, das frei im Raum schwebt, zu wilden Spekulationen verwendet wird, kann man ja täglich in allen Medien verfolgen. Geld kann nicht arbeiten, es kann somit auch nicht für jemanden arbeiten. Mit Geld kann man jedoch arbeiten oder einen Teil seiner Bedürfnisse erfüllen. Und genau diese Bedürfnisse sind nun mal nicht immer ein neues Kniegelenk aus neuen Legierungen sondern auch mal eine feine Suppe in der Mittagspause oder eine gute Tasse Tee in der Tee-Lounge um die Ecke. Eine Suppe kocht sich nicht von selbst. So können neue Arbeitsplätze entstehen, die gegen die Bestehende Armut bei uns, aber auch in fernen Ländern Schritt für Schritt angeht. In fernen Ländern deshalb, weil neue Ideen oft von jungen Menschen mit neuen Einstellungen ausgehen und diese haben auch ein neues Bewusstsein zur Verteilung der Geldmassen. Globalisierung kann auch etwas positives sein und muss nicht zwangläufig zum Zusammenbruch der Menschheit führen.

Hier eine Tasse Tee mehr getrunken, dort einen kleinen Importeur gestärkt, kann zu neue Kooperationen mit Teeanbauern führen oder einer bessern Zusammenarbeit mit den Tea Boards dieser Welt. Die sich unter anderem für das faire Bezahlung der Teepflücker einsetzen.

Wenn die Macht ein Stück mehr verteilt wird, kann das eine Chance für weniger Armut sein und zur Bereicherung des Alltags. Nicht heute, auch nicht in einer Woche. Solche Prozesse brauchen ein wenig mehr Zeit, als Soforthilfe der westlichen Welt (die leider oft an andere Forderungen gebunden sind).

P.S.
Gerne wollte ich die Einnahmen von meinem Tea-Shirtverkauf spenden, doch leider habe ich in den letzten Monaten keines verkauft. Ist halt Tee-Wetter nicht T-Shirt Wetter 🙂

1 Antwort to “Armut – Schritt für Schritt gekämpfen”

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