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Blog Action Day : Thema Umwelt

Zum Blog Action Day am 15. Oktober. Zu diesem Anlass werde ich meinen Artikel „Flugtee muss das sein“ überarbeiten und neu einstellen.

Banner BlogActionDay2007
Der Text von www.blogaktionday.org sagt, um was es dabei geht.

Am 15. Oktober werden sich Blogger überall im Internet zusammentun, um die Öffentlichkeit auf ein ausgewähltes Thema aufmerksam zu machen. Das Thema für den Blog Action Day 2007 ist die Umwelt. Jeder teilnehmende Blogger wird sich auf seine ganz persönliche Weise eines von ihm selbst ausgewählten Umweltthemas annehmen.
Wir möchten, dass Blogger aus allen Ländern und mit jedem nur denkbaren Hintergrund teilnehmen und ihre Themen beisteuern.

Wer also ebenfalls einen Blog besitzt sollte auch seinen Beitrag zum Thema Umwelt leisten.

PS. Das Logo finde ich übrigens sehr schön. Ein grünes Blatt im Wasser, das könnte noch was werden. Etwas Hitze und ca. 2 Minuten Zeit.

Plakat “Eine unbequeme Wahrheit”Während wir heute bereits ab März den ersten First-Flush beziehen können, geht der Wettstreit um den frischesten Tee auf die Klipperrennen im 19.Jahrhundert zurück. Als Klipper wurden um die Mitte des 19.Jahrhunderts die schnellen, schnittig gebauten Teesegler bezeichnet, die den frisch geernteten Tee einer Jahresernte von China nach Europa transportierten. Wer als erster seine Ware im Hafen hatte, konnte den höchsten Preis erzielen.
Heute wird das Flugzeug benutzt. Ich bin zwar ein Teeliebhaber und was man lieb hat, sollte man nicht in den Rück fallen. Ich bin auch Unternehmer und verstehe den Markt, der sich hinter dem Flugtee befindet. Doch ich bin auch Mensch und möchte zeigen, dass die Co2 Belastung von Flugtee ein Problem für uns und zukünftige Generationen darstellt.
Eines vorweg, Flugtee ist im Vergleich zu anderen eingeflogen Waren, ein sehr kleiner Teil. Aber wie heißt es: „Auch Kleinvieh macht Mist.“

Eine Aussage, die man oft lesen kann: „Flugtee wird von Kenner besonders geschätzt.“ Da habe ich schon ganz andere Aussagen gehört. Zwei Teetaster mit denen ich gesprochen habe, meinten die Blätter würden zu frisch sein. Soll heißen, sie wurden zu früh gepflügt. Beim Flugtee kommt es halt immer noch darauf an, wer hat den ersten Tee im Laden. Die Flugzeuge nehmen sich nicht viel in der Geschwindigkeit, aber die Blätter können doch ein paar Tage früher gepflügt werden. Schon hat man einen Vorsprung, dass die Blätter noch gar nicht ihr volles Aroma aufbauen konnten scheint oft nicht zu stören. Daher noch mal die Frage: Flugtee – muss das sein?

Wir sollen auf Fernreisen verzichten, das Fernsehgerät komplett abschalten und vielleicht können wir auch auf den Flugtee nach und nach verzichten. Dabei helfen können klare Vergleiche, wie dieser hier. Um 100 t einen Kilometer zu bewegen braucht ein Schiff 1,6 Liter Treibstoff ein Flugzeug braucht 32 Liter. Klarer Sieg für das Schiff.
Wer jedoch unbedingt die super frische Ware am Ostertisch genießen möchte, findet hier einen Links, der hilft die Umweltbelastung und das Gewissen zu reduzieren. Wie bei Monopoly kann man sich freikaufen. www.atmosfair.de. Das schöne an der Homepage sie macht keinem einen Vorwurf.
Ich habe einmal Bremen – Bejing (Peking) berechnen lassen. Das würde dann 54 Euro (einfacher Flug) machen, die dann an Klimaschutzprojekte fließen. Ein bisschen viel für ein paar Tassen Tee. Daher empfehle ich z.B. Bremen – Frankfurt einfacher Flug für 6 Euro.

Wir müssen weiterhin versuchen, unsere schöne Erde zu schützen und das nicht nur beim Co2 Ausstoß. Der Klimawandel ist purer Ernst, der real und nicht zu leugnen ist. Wir müssen uns ändern. Veränderungen sind oft unangenehm doch es lohnt sich.

Zur Auswertung der Umfrage „Flugtee – muss das sein?
Insgesamt haben 30 Personen teilgenommen, über einen Zeitraum von vier Monaten (April bis Juli)

  • Ja, den Genuss lass ich mir nicht entgehen! Null Stimmen und damit 0 %
  • Ja, aber die Co2 Belastung gleiche ich z.B. durch „Atmosfair“ aus! 2 Stimmen das bedeutet 6,7% der Stimmen
  • Nein, die Co2 Belastung ist mir zu hoch! Hat 40% mit 12 Stimmen erreicht
  • Nein, er schmeckt mir nicht so gut! Mit 13 Stimmen und 43,3% der Stimmen auf Platz eins.
  • Immen hin hatten 10% de Befragten keine Meinung. (3 Stimmen)

Eine detaillierte Auswertung der nächsten Umfrage werde ich machen bei einer besseren Teilnahme.
Wer meint ein durchschnitts Blogger könnte/sollte keine Umfragen erstellen. Kann sich zu mindest auf Xing.com mein berufliches Profil anschauen. Andere Gründe z.B. ethologischer oder ideologischer Natur sind ein anderes Thema. Das können gerne Herr Kerner und Frau Herrmann weiter diskutieren.

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