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Club Mate – der Sekt aus dem Fränkischen

club-mate_truckWer kennt ihn nicht, den Eistee mit dem Hut und Ohring tragen Man im Logo. Nicht jeder hat ihn schon mal getrunken, aber die meisten dürften die großen Flaschen mit dem gelben Etikett schon mal in einem Kühlschrank gesehen haben.

Nun stand gerade ein kleiner LkW mit dem Logo, vor unserem Fenster, da dachte ich mir, gibt es ein besseres Zeichen für einen Artikel, als eine ca. 5m große Werbung direkt unterm Fenster? Denn es wird wohl kaum eine südamerikansiche Tanzgruppe in unser Büro hineintanzen und hüftschwingend Club-Mate anpreisen.

Was ist nun Club-Mate? Es ist kein Club in dem ausschließlich Mate-Tee getrunken wird. Sondern ein Erfrischungsgetränk, das aus dem Rohstoff des Yerbe-Strauchs gewonnen wird. Somit enthält Club-Mate Koffein,  in einer bekömmlichen Menge. Der Zuckeranteil ist ebenfalls nicht all zu hoch, etwas die Hälfte von Cola. Auch Orangensaft enthält etwa das Doppelte an (Frucht)zucker. Und auf den halben Liter hat das Getränk nur 85 kJ oder 29 Kilokalorien (kcal).

Die Lizenz des Getränks, das früher unter dem Namen Sekt-Bronte bekannt war, wurde 1924 von Herrn Georg Latteier erworben. Sekt deshalb, weil das Getränk doch sehr stark schäumen kann. Was auch Anfangs zu Problemen bei der Flaschenabfüllung führte.

Der Zweite Welt Krieg machte erst mal Schluss mit der Herstellung. Nachdem die Dunkelheit vorbei war, wurde die Produktion wieder aufgenommen. Der Verkauf nahm langsam wieder Schwung auf. Mit Hans Sauernheimer, der eine Tochter der Familie Latteier heiratete, kam auch eine vollautomatsiche Abfüllanlage in die Firma. Die Verkaufszahlen stiegen weiter.

Aus Altergründen verkaufte  Herr Sauernheimer im Jahr 1994 die Lizenz zur Herstellung von Bronte an die Brauerei Loscher aus Münchsteinach. Seitdem heißt Bronte „Club-Mate“  und mit der neuste Kreation,  der  Club-Mate Cola, gibt es auch eine geschmackliche Veränderung.

So führte ein Getränk aus Südamerika, über Franken vor uns Bürofenster.

Wo Ihr das Getränk kaufen könnt, erfahrt Ihr hier oder ihr findet es  in gute sortierten Lokalen und Gaststätten erwerben.  Hier gibt es weitere Infos zur Yerba Pflanze.

1 Antwort to “Club Mate – der Sekt aus dem Fränkischen”

  1. […] einem Jahr habe ich schon mal einen etwas ausführlicheren Artikel über Sekt-Bronte, wie man Club Mate auch nennt, geschrieben. Bei der Recherche habe ich einige interessante Sachen […]

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