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Teabag Coaster

Was macht man mit einem nassen Teebeutel? Manche finden ja diese Beutel ekeliger als ein fremdes benutztes Kondom. Wegschmeißen können jetzt ein paar Klugscheißer sagen. Doch dann müsste man unter Umständen aufstehen und wenn man sich bequem aus das Sofa gesetzt hat, dann könnte der Mülleimer auch in China stehen – macht keinen Unterschied. Und die Tropfproblematik ist damit noch nicht löst. Man könnte sich auch im Vorfeld ein kleines Schälchen (engl. Coaster) aufstellen, das den Unrat entgegen nimmt. Eine weitere Idee ist den beiden Designern Yuree S. Lim and Jieun Yang mit dem teabag coaster eingefallen.

Das Prinzip ist ganz simple, man macht sich wie gewohnt seinen Beuteltee, lässt den Tee entsprechend ziehen und im Anschluss wird der nasse Beutel aus Couverture gestellt. Dieses hat ein Muster, das aus einem weniger fest gepressten Papier besteht. Das Papier absorbiert den überschüssigen Tee und färbt sich ein. Je nach Sorte erhält man so ein farbiges Muster.

Tolle Idee, die man auch toll zu Werbezwecke (miss)brauchen kann. Logo oder Slogan aus dem Spezialpapier herstellen lassen, aufkleben und fertig. Die CI-Wächter dürfte die nicht genormten Farben sauer aufstoßen. Und die gängigen Teebeutelfirmen sehen darin bestimmt einen Bruch in der Tradition. Oder wissen damit nicht so richtig etwas anzufangen. Ein kleiner Tipp am Rande. Das Konterfei einer berühmten Tennisspielerin eignet sich prächtig.

Weitere Foto gibt es hier: http://www.yankodesign.com/2010/05/27/on-the-death-of-a-teabag/

1 Antwort to “Teabag Coaster”

  1. Marc sagt:

    Noch ein Dank an Martin Peterdamm für den Hinweis. http://www.martin-peterdamm.com/

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