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Teemeister

Wie viele meiner Tee-Blog Kollegen habe ich auch in der letzten Woche einen Teemeister erhalten. So hat bereits Dr. Tea oder auch SK vom Tee-Tagebuch einen Bericht geschrieben. Und der vom Tee-Tagebuch ist mal richtig ausführlich.

Ich habe auch zugesagt eine Stellungnahme zu schreiben. Hier sind nun meine Erfahrung.

Es war heute morgen, als ich den Teemeister ausprobiert habe. Ich habe eine Höllenmaschine erwartet, so mit Knöpfen und Hebeln, die das Teezubereiten revolutioniert. Deshalb habe ich mir die Verpackung und den Teemeister ganz genau angeschaut und die Verpackung nach einer Bedienungsanleitung durchsucht. Leider war nix zu sehen, nur eine kurze Anleitung auf der Verpackung selber. Doch selbst ist der Mann, also heißes Wasser aufsetzen. In der Wartezeit habe ich schon mal mit kalten Wasser die ersten Schritte gewagt.

Dabei ist mir aufgefallen, das keine meiner Kannen (und ich habe einige) nicht wirklich passen wird, den fertigen Tee aufzufangen. Doch nicht verzagen – weiter machen. Das Wasser ist fertig und nun noch den Tee rein. Da mir gerade danach war, nahm ich Rooibush.

Jetzt trat ein Problem auf, das mir vorher nicht aufgefallen war. Die Skala auf der Seite war nicht in Liter sondern in Tassen eingeteilt. Nun bin ich aber nicht unbedingt der Freund 1 Löffel pro Tasse und einer für die Kanne. Und was heißt eigentlich Tasse – 0,1l, 0,2l oder 0,3l?  Egal, die Erfahrung wird es richten, aber als Verbesserungsvorschlag bitte die Skala in Litern mit aufdrucken.

[Wechsel des Erzählstils]

So, Wasser und Tee sind im Gefäss. Zeit um die Funktion ein wenig zu beschreiben. Der Tee erhält viel Raum, durch das eingebaute Filtersystem wird auch beim feinen Rooibush alle sichtbaren Schwebeteilchen nicht mit in die Kanne kommen. Ganz unten ist die Öffnung mit einem Filter versehen, durch die der Tee fließt sobald man den Teemeister auf einen Kanne stellt, zum Ziehen kann ihn auf eine mitgelieferte Platte stellen.

So jetzt muss ich mal schnell los, denn der genannte Abfließmechanismus hat sich an einer Kante verklemmt und der ganze Inhalt fließt über die Arbeitsplatte und auf den Boden. Schöner Mist.

Zweiter Anlauf. Jetzt nicht mehr ganz so viele Tassen. Nach weiteren sieben Minuten, ist der Tee fertig. Mit etwas Fingerfertigkeit habe ich dann auch ohne weiters Vergießen den Rooibush in der Tasse.

Der Geschmack ist einwandfrei, obwohl das Kunststoff einen leichten Eigengeruch hat. Beim zweiten Gebrauch war der aber auch nicht mehr zu riechen.

Die Säuberung ist sehr einfach und wesentlich angenehmer als bei einem herkömmlichen Filter.

Für ca. 17 Euro ist der Teamaster erhältlich, dafür bekommt man eine hochwertige Aufbrühhilfe, die gut verarbeitet ist und für alle Teesorten geeignet ist.

Mein Urteil ist gemischt. Verarbeitung und Design sind sehr gut. Die Handhabung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Geschmack entwickelt sich gut. Es ist schon eine gewisse Kanne notwendig oder man benutzt ihn beim Umfüllen freischwebend. Reinigen lässt er sich gut.  Alles in Allen ein gutes Preisleistungsverhältnis.

Ich werde Ihn aber verwenden, vor allem für Rooibush und Eistee.

1 Antwort to “Teemeister”

  1. […] Bereich Zubehör gibt es derzeit nur den Teemeister Teezubereiter sowie Wasserfilter und Kartuschen von ClaroSwiss. Torsten Sukrow möchte nur Produkte […]

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