search
top

Teewasser aus der Flasche

TundK-fe_Flasche_liegendTrinkfertiger Tees besteht zu 98% aus Wasser, das dürfte ungefähr klar sein. Genau so sollte auch das Wasser sein, klar und ideal nicht zu kalkhaltig. Denn gerade die feinen Teesorten sind sehr nachtragend was den Wasserhärtegrad angeht. So kann ein teurer Tee, der nach allen Regeln der Kunst zubereitet wurde, trotz alledem nicht wirklich begeistern, da sich sich der Geschmack nicht so richtig entfallt kann. Das Wasser ist dann vielleicht zu kalkhaltig oder wie man auch so schön sagt, das Wasser ist zu hart.

Nicht so hart, dass man darüber wandeln könnte, doch für ein gutes Aroma ist weiches Wasser besser. Welche Stoffe das Wasser hart machen steht gut beschrieben auf wikipedia.

Es gibt einige Regionen in Deutschland, die haben hervorragendes Wasser. Z.B. bei uns in Bremen ist das Wasser super. Meinen Wasserkocher, den ich nun schon seit knapp 3 Jahren im Gebrauch habe, musste ich noch nie entkalken. Fährt man nur einige Kilometer südlich, zum Beispiel nach Minden, sieht das schon ganz anderes aus. Nimmt man dort das Wasser aus der Leitung, kann man zum einen nur Assam Tee halbwegs genießen, da Assam Kalk resistenter ist als andere Sorten. Zum anderen darf man dort einmal die Woche den Wasserkocher entkalken – lästig!

Es gibt aber eine Alternative. Das Tee und Kaffee Wasser oder kurz T&K-fe Wasser. Gewonnen wir die Teegrundlage aus natürlichem Hochquellwasser aus den italienischen Alpen. Neben einer optimalen Wasserhärte von 7 Grad dH ( weniger 1,5 nach der Regelung für Deutschland vor Mai 2007) enthält es den idealen Mineralstoffgehalt bei einem pH-Wert von 7,5. Das macht sich wohl auch bemerkbar für die Maschinen, wie Wasserkocher oder Kaffeekocher. Eine Studie des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der Technischen Universität München hat dem T&K-fe Wasser dies bestätigt: Die Bezeichnung „maschinenschonend“ ist für das T&K-fe Wasser gerechtfertigt, da es zu weniger Ablagerungen und damit zu weniger Korrosionseffekten führt, als das durchschnittliche deutsche Leitungswasser.

Das waren die technischen Eigenschaften des Teewassers aus der 1,5 Liter-PET-Flasche. Doch wie verhält es sich mit dem Geschmack? Das ist es, worauf es letztendlich ankommt. Ich habe mir ins Büro einen 6er-Pack schicken lassen und habe den Selbstversuch gemacht. Einen ähnlichen Versuch habe ich schon mal vor 5 Jahren gestartet, damals bin in einen Getränkemarkt getingelt und habe mir jedes der Stillewasser gekauft. Ziel war es ein Wasser zu finden, dass den Teegenuss noch verbessert. Resultat war, ich habe weiterhin das Leitungswasser benutzt. So richtig konnten mich mich kein Wasser überzeugen, obwohl auch dort ein paar gute Testkandidaten dabei waren. Es ist und bleibt eine Geschmacksfrage, da einige der H2O Produkte „salzig“ waren, was machen Personen gefallen dürfte, mir jedoch nicht so. Das T&K-Fe Wasser konnte mich jedoch überzeugen. Es ist eine gute Alternative zum Leitungswasser. Hier in Bremen werde ich wohl weiterhin auf das Leitungswasser setzen, nicht unbedingt aus geschmacklichen Gründen, doch es ist auch eine Kostenfrage. Ich kenne noch kein Wasser aus der Flasche, das günstiger ist als Leitungswasser, und wenn dann würde ich es nicht trinken wollen. Doch wenn ich Weihnachten nach Hause in meine Heimat fahre, werde ich auf jeden Fall ein paar Flasche mitnehmen. Zwar trinken meine Eltern mehr Kaffee als Tee, aber auch der schmeckt sicherlich besser, als mit dem Kalkwasser aus der Leitung.

Interessant dürfe es auch für Gastronomen sein, deren Wasser aus der Leitung zu hart ist und die eine andere Variante suchen, ohne sich gleich mit einem Einbau eines Wasserenthärters zu belasten.

Und einen weiteren kleinen Vorteil hat das Teewasser, wenn ich morgens ins Büro komme spare ich mir einen Weg in die Teeküche. Das Wasser nehme ich mir einfach aus der Flasche.

Einen Kommentar schreiben

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.

top