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zweimal googlen – einmal Tee

Google ist die größte Suchmaschine und wird mehr und mehr Ziel von allen möglichen Organisationen und Datenschützer. So, wie es nun mal ist, wenn man maßgeblich einen großen Einfluss auf die Bevölkerung hat.

Ich bin Google-Bekenner und habe auch immer eine leichte Skepsis im Hinterkopf. Zwar benutze ich nicht alle Möglichkeiten, die der Suchgigant bietet, doch insgesamt ist Google einer meiner täglichen Begleiter.

Vor kurzem ist mir ein Artikel im Handelsblatt-Online aufgefallen, mit der Überschrift „Google verärgert über eine Kanne Tee“. In ihm stand drinnen, dass der Physiker Alex Wissner-Gross von der Harvard University ausgerechnet hat, wie viel Strom eine Suchanfrage benötigt bis das Ergebnis auf dem Rechner erscheint. Da Ergebnis: Eine Suchanfrage verursacht sieben Gramm CO2, das ist in etwa die Hälfte dessen, was man für die Zubereitung einer Kanne Tee benötigt. Laut Google ist dieser Wert zu hoch, sie rechnen mit einem Wert von 0,2 Gramm CO2 pro Suchanfrage.

Nach Aussagen von Google soll mit der 2007 gegründete „Climate Savers Computing Initiative Programm“ der Energieverbrauch durch Computer bis 2010 halbiert werden – was die globalen CO2-Emissionen um 54 Millionen Tonnen pro Jahr reduziere. Ein Googel-Sprecher antwortet knapp: „Das entspricht einer ganzen Menge Teekessel“.

Das Strom verbraucht wird, wenn man Google beauftragt etwas im Netz zu finden, dürfte jedem klar sein. Und wer seinen Wasserkocher bemüht heißes Wasser zu produzieren auch. Doch man sollte schon darauf achten, seinen eigenen Stromverbrauch zu senken. Daher hier ein paar kleine Tipps, wie man den Stromverbrauch bei der Teezubereitung reduzieren kann, so kann mit gutem Gewissen auch Google benutzt werden.

  1. Nur so viel Wasser in den Wasserkocher geben, wie benötigt wird. Damit nicht unnötige Mengen Wasser erhitzt werden müssen
  2. Den Deckel schließen, das spart mehr Strom als man glaubt
  3. Auch mal größere Mengen (z.B. 200g statt 100g) bei einem Online-Shop bestellen, das spart Benzin für den Transport und den Strom für die Online Bestellung. Durch die richtige Lagerung in entsprechenden Behältern bleibt der Tee auch zu Hause länger frisch.
  4. Mehrfachaufgüsse nutzen, so spart man neben dem guten Tee (siehe auch Punkt 4) auch noch unnötige Reinigungsenergie (Strom, Wasser, Reinigungsmittel)
  5. Achten Sie beim Kauf ihres nächsten Wasserkocher auf den Energieverbrauch und ziehen diese Werte mit in die Entscheidungsfindung ein.
    Wenn möglich, einen Wasserkocher mit Thermostat verwenden, damit das Wasser nicht erst zum kochen gebracht werden muss um es dann wieder abzukühlen. Manche werden jetzt aufrufen und sagen, man müsste auf gesundheitlichen Gründen das Wasser zum Kochen bringen. Bei unseren Leitungen eher eine Glaubensfrage als reine Fakten.
  6. Verwenden Sie kein Stövchen, die Kerze verursacht ebenfalls beim Abbrennen kleine Mengen CO2 und eine größere Menge Feinstaub.

Wer noch weitere Tipps zur Reduzieren von Energie bei der Teezubereitung hat, sollte diese mit einem Kommentaren mit anderen Lesern teilen.

Quelle Foto: Fotolia.de

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